Coronavirus

Aktuelle Informationen

Informieren Sie sich hier über aktuelle Maßnahmen und Unterstützungsangebote an der UMG sowie die wichtigsten Fakten zum Coronavirus.

Liebe Besucher*innen der Website,

das primäre Ziel des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektiologie (IK&I) besteht in der Verhinderung sog. nosokomialer Infektionen – also Infektionen, die im Krankenhaus erworben wurden. Dieses umfangreiche Aufgabengebiet tangiert nahezu alle Bereiche eines Krankenhauses. Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen zählen:

  • Schutz unserer Patienten*innen (und Beschäftigten) vor Erregerübertragungen und Infektionen
  • Erfassung und Bewertung von wichtigen Infektionen (z.B. postoperative Wundinfektion) und Erregern (z.B. Multiresistente Bakterien)
  • Beratung unserer Kollegen*innen bei der Therapie von Infektionen
  • Schulungen und Beratungen zu allen krankenhaushygienischen und infektiologischen Fragestellungen
  • Forschung zu infektionsmedizinischen Fragestellungen

Darüber hinaus führen wir in unseren Laboren Wasseranalytik, Sterilitätskontrollen sowie molekulargenetische Untersuchungen durch. Auch in der curricularen Lehre ist die Krankenhaushygiene und Infektiologie stark vertreten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Simone Scheithauer

Dies bieten wir für Externe

Nahaufnahme einer Probenentnahme
  • Wir bieten die hygienische Komplettberatung auf universitärem Niveau für andere Krankenhäuser und Arztpraxen – auf Nachfrage – im Rahmen von Kooperationen an.
  • Wir bieten alle umwelt- und krankenhaushygienisch relevanten Untersuchungen für externe Einsender – auf Nachfrage – im Rahmen von Kooperationen an.
  • Wir bieten ein umfangreiches Spektrum an Wasseranalytik in unserem akkreditierten Wasserlabor an.

Quantifizierung der Wahrscheinlichkeit einer Luftübertragung von SARS-CoV-2

Quantifying the Likelihood of Airborne Transmission of SARS-CoV-2

Wir bitten um Mithilfe bei Studie zur Charakterisierung der Emissionen (Aerosolpartikel und Tröpfchen) beim Musizieren mit Blasinstrumenten sowie beim Chor- und OpernsingenWir bitten um Mithilfe bei Studie zur Charakterisierung der Emissionen (Aerosolpartikel und Tröpfchen) beim Musizieren mit Blasinstrumenten sowie beim Chor- und Opernsingen

Sehr geehrte Musikerinnen und Musiker,

Konzerte dürfen nicht stattfinden, in Kirchen unterbleibt das gemeinsame Singen und Chorproben sind nur stark eingeschränkt möglich - Wie wir alle wissen, sind die Erkenntnisse zur Aerosolausbreitung im Konzertbetrieb und dem damit einhergehenden Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) noch unzureichend bekannt und erforscht. Um die musikalische Kultur wieder aufleben zu lassen, werden wissenschaftliche Erkenntnisse benötigt, die die Grundlage für Richtlinien für eine sichere Praxis für Aufführungen und gemeinsames Musizieren bilden. Aus diesem Grunde führen das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation sowie die Universitätsmedizin Göttingen Untersuchungen zu diesem Thema durch. Dazu brauchen wir SIE!

ZIELGRUPPE

Wir suchen:                                         

  • Musikerinnen und Musiker (vom Anfänger bis zum Profi), die folgende Blasinstrumente spielen: Querflöte, Trompete, Horn, Posaune, Euphonium, Oboe, Klarinette, Tuba, Saxophon
  • (semi-) professionelle Sängerinnen und Sänger

ZIEL DER STUDIE

Auf der Grundlage der gewonnenen Daten sollen Erkenntnisse über die Ausatmungsemissionen beim Musizieren und Singen gewonnen werden, um die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von SARS-CoV-2 beurteilen und somit sachkundige Empfehlungen für die professionelle Musikausübung von Chören, Orchestern und Ensembles in Theater- und Opernhäusern geben zu können.

ORT DER MESSUNGEN

Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, Am Fassberg 17, 37077 Göttingen (Bushaltestelle "Faßberg" der Stadtbuslinien 21, 22 und 23)

KONTAKT

Wenn Sie Interesse haben an der Untersuchung teilzunehmen, dann melden Sie sich bitte bei Dr. Oliver Schlenczek (E-Mail oliver.schlenczek(at)ds.mpg.de). Mit Ihrer Teilnahme an dieser Studie tragen Sie dazu bei, weitere Erkenntnisse für entsprechende Hygienemaßnahmen bei Aufführungen und bei Proben zu gewinnen, um somit einen gefahrlosen Spielbetrieb im Rahmen des Infektionsschutzes sicherstellen zu können.

Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Bodenschatz                                                                       Prof. Dr. med. Simone Scheithauer,

Direktor, Max-Planck-Institut für Dynamik                                                                     Direktorin, Institut für Krankenhaushygiene

und Selbstorganisation                                                                                                     und Infektiologie   

5. Digitaler DGHM Talk, Mittwoch, 22.7.20, 18:00 Uhr

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SmICS: Smarte Software gegen SARS-CoV-2

Ein elektronisches Frühwarnsystem soll helfen Infektionen in Krankenhäusern früh zu erkennen. Das HiGHmed-Konsortium, Mitglied der BMBF-Medizininformatik-Initiative, entwickelt die Software und will mit ihr Übertragungswege von SARS-CoV-2 aufspüren.

Übertragung von Corona

Abstand halten ist der beste Schutz

Am Samstag, 23. Mai 2020, ist im Göttinger Tageblatt der Artikel "Übertragung von Corona" erschienen. Hier lesen Sie eine Online-Variante.

The Lancet

COVID-19-associated nephritis: early warning for disease severity and complications?

Wir möchten gerne auf folgende aktuelle Publikation hinweisen:

Gross O, Moerer O, Weber M, Huber BT, Scheithauer S (2020) COVID-19-associated nephritis: early warning for disease severity and complications? Lancet. doi.org/10.1016/S0140-6736(20)31041-2

Abstand halten und Maske tragen

Infektiologin Scheithauer erklärt Einsatz von Mund-Nase-Schutz / Richtig benutzen und regelmäßig bei 60 Grad reinigen

Am Mittwoch, 6. Mai 2020, ist im Göttinger Tageblatt der Artikel "Abstand halten und Maske tragen" auf Seite 16 erschienen. Ergänzend dazu ist ein Erklärvideo entstanden, das hier abrufbar ist: 

Journal Pre-proof Journal of Hospital Infection

Wir möchten gerne auf folgende demnächst erscheinende Publikation hinweisen:

Kampf G, Scheithauer S, Lemmen S, Saliou P, Suchomel M, COVID-19- associated shortage of alcohol-based hand rubs, face masks, medical gloves and gowns – proposal for a risk-adapted approach to ensure patient and healthcare worker safety, Journal of Hospital Infection.

Auszeichnung unserer Arbeit im Rahmen von Gö-VIP

Mit GÖ-VIP will die Universitätsmedizin Göttingen den wissenschaftlichen Informationsaustausch an der Fakultät verbessern und besondere wissenschaftliche Leistungen sichtbarer präsentieren. Die Auswahl solcher Publikationen erfolgt in regelmäßigen Abständen durch die Forschungskommission. Da ein begutachtungsähnlicher Prozess erfolgt, können so ausgewählte Publikationen als besonders prämierte Arbeiten gekennzeichnet werden.

Wir möchten auf folgende von der Forschungskommission der Universitätsmedizin Göttingen besonders prämierte Arbeit hinweisen:

Kaba H., Kuhlmann E. & Scheithauer S. Thinking outside the box: Association of antimicrobial resistance with climate warming in Europe – A 30 country observational study. International Journal of Hygiene and Environmental Health 223 (2020) 151–158.

Gö-VIP-20 & Gö-VIP-21

Media-Coverage

Media-Coverage  Interview Univ.-Prof. Scheithauer und Dr. Kaba mit dem US-Magazin Newsweek (13.04.2019)

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