Hinweise für Ihren Aufenthalt

Der Zutritt in die UMG-Gebäude ist wieder ohne Anmeldung möglich

Bitte beachten Sie:

  • Patient*innen, Begleitpersonen und Besucher*innen sind zum Tragen einer FFP2-Maske verpflichtet (Ausnahmen: Vorlage eines ärztlichen Attestes oder Kinder unter 6 Jahren)
  • Besucher*innen und nicht notwendige Begleitpersonen benötigen zusätzlich einen aktuellen negativen Corona-Test mit offizieller Bescheinigung einer anerkannten Teststelle (Ausnahmen: palliativmedizinische Betreuung, Begleitung bei Notfällen oder unplanbaren Geburten). Die Testpflicht gilt auch für vollständig geimpfte, geboosterte oder genesene Personen. Die UMG kann aktuell leider keine Testmöglichkeiten anbieten.
  • Für Blutspender*innen gilt 3G: Genesen, geimpft oder getestet – plus FFP2-Maske.

Aktuelle Besuchsregeln

  • Pro Patient*in – ein*e Besucher*in – für eine Stunde pro Tag
  • Besuchszeit auf Normalstation ist von 14:00–18:00 Uhr (letzter Einlass: 17:30 Uhr), Wochenstation 15:00–18:00 Uhr.
  • Besuchszeiten auf Spezial- und Intensivstationen können abweichen. Bitte informieren Sie sich ggf. vorab auf Ihrer Station.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Liebe Besucher*innen der Website,

das primäre Ziel des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektiologie (IK&I) besteht in der Verhinderung sog. nosokomialer Infektionen – also Infektionen, die im Krankenhaus erworben wurden. Dieses umfangreiche Aufgabengebiet tangiert nahezu alle Bereiche eines Krankenhauses. Zu den wichtigsten Aufgabenbereichen zählen:

  • Schutz unserer Patienten*innen (und Beschäftigten) vor Erregerübertragungen und Infektionen
  • Erfassung und Bewertung von wichtigen Infektionen (z.B. postoperative Wundinfektion) und Erregern (z.B. Multiresistente Bakterien)
  • Beratung unserer Kollegen*innen bei der Therapie von Infektionen
  • Schulungen und Beratungen zu allen krankenhaushygienischen und infektiologischen Fragestellungen
  • Forschung zu infektionsmedizinischen Fragestellungen

Darüber hinaus führen wir in unseren Laboren Wasseranalytik, Sterilitätskontrollen sowie molekulargenetische Untersuchungen durch. Sehen Sie hier unser Video zur Molekularen Krankenhaushygiene. Auch in der curricularen Lehre ist die Krankenhaushygiene und Infektiologie stark vertreten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Simone Scheithauer

Dies bieten wir für Externe

  • Wir bieten die hygienische Komplettberatung auf universitärem Niveau für andere Krankenhäuser und Arztpraxen – auf Nachfrage – im Rahmen von Kooperationen an.
  • Wir bieten alle umwelt- und krankenhaushygienisch relevanten Untersuchungen für externe Einsender – auf Nachfrage – im Rahmen von Kooperationen an.
  • Wir bieten ein umfangreiches Spektrum an Wasseranalytik in unserem akkreditierten Wasserlabor an.

* * * * * Aus aktuellem Anlass * * * * *

Trauer um Ivonne Bley

Ivonne Bley
* Juni 1977 † November 2022

Das Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie trauert um Ivonne Bley.

Mit Ivonne Bley verlieren wir eine langjährige, erfahrene Kollegin, die es verstand, ihr Wissen und ihre Erfahrung auf eine sehr umgängliche Art zu vermitteln.
Wir schätzten ihre umfangreiche Fachexpertise und haben gut und konstruktiv mit ihr zusammen gearbeitet.
Frau Bleys 24-jährige Betriebszugehörigkeit in verschiedenen Tätigkeitsbereichen zeugte von der Verbundenheit zur UMG.

Ivonne wird uns sehr fehlen und hinterlässt eine Lücke in unserem Team.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Save the date! Am 23. & 24. November 2023 findet das 21. Göttinger Forum statt

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) und das Institut für Krankenhaushygiene und Infektiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) veranstalten am 23. & 24. November 2023 das 21. Göttinger Forum. Die Vorträge des Göttinger Forums befassen sich in der Regel mit aktuellen Themen aus den Bereichen der Infektiologie, der Hygiene und der Umweltmedizin. Die konkreten Themen, die in der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden, werden voraussichtlich im Sommer 2023 veröffentlicht. Ab diesem Zeitpunkt wird auch eine Anmeldung zur Veranstaltung möglich sein. Weitere Informationen finden Sie unter: https://nlga-fortbildung.niedersachsen.de/

PraeInfekt

 Innovationsverbund zur Prävention aerogener Infektionen Teilprojekt: Keimbelastungsanalytik

Überschrift vor Wolkenhintergrund
Aktuelles Video
Logos der Förderung

Das übergeordnete Thema des Innovationsverbundes sind Luftreinigungskonzepte auf Basis raumlufttechnischer Anlagen zur Prävention von Infektionskrankheiten. Es werden verschiedene Geräteprototypen mit unterschiedlichen Filtertechnologien aufgebaut, die in Kombination mit Deckenventilatoren sowie ggf. Frischluftzufuhr die raumlufttechnische Grundlage in einem von allen Verbundpartnern gemeinschaftlich auszustattenden Modellraum bilden. In diesem Modellraum werden entsprechend der Expertisen der Verbundpartner Studien zur Strömungsdynamik, Aerosolverteilung sowie mikrobiologischen Wirksamkeit beim Betrieb der unterschiedlichen Geräteprototypen durchgeführt und gemeinschaftlich deren Wirksamkeit zum Schutz... weiterlesen

Ein neues Video erklärt anschaulich Inhalt und Hintergründe des Projektes.

 

Weniger infektiöse Partikel aus Kinderlungen

Eine umfassende Studie zur Partikelemission beim Atmen bei Erwachsenen und Kindern

Verteilung der emittierten Tröpfchengröße

Kinder atmen wesentlich weniger potenziell infektiöse Partikel aus als Erwachsene – das gilt zumindest für die kleinen Atemtröpfchen, die vorwiegend in der Lunge entstehen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie der Max-Planck-Institute für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) sowie für Chemie in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Göttingen. Die Forschenden untersuchten die Konzentration von Aerosolpartikeln und Tröpfchen, die beim Atmen, Sprechen, Singen und Schreien mit der Atemluft abgeben werden. Ihre Messungen erfassten 132 Personen jeden Alters. Die Ergebnisse können zu einem besseren Verständnis von möglichen Schutzmaßnahmen vor Covid-19 beitragen.

Vollständiger Artikel: Weniger infektiöse Partikel aus Kinderlungen

Weniger infektiöse Partikel aus Kinderlungen

Eine umfassende Studie zur Partikelemission beim Atmen bei Erwachsenen und Kindern

Kinder atmen wesentlich weniger potenziell infektiöse Partikel aus als Erwachsene – das gilt zumindest für die kleinen Atemtröpfchen, die vorwiegend in der Lunge entstehen. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie der Max-Planck-Institute für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) sowie für Chemie in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Göttingen. Die Forschenden untersuchten die Konzentration von Aerosolpartikeln und Tröpfchen, die beim Atmen, Sprechen, Singen und Schreien mit der Atemluft abgeben werden. Ihre Messungen erfassten 132 Personen jeden Alters. Die Ergebnisse können zu einem besseren Verständnis von möglichen Schutzmaßnahmen vor Covid-19 beitragen.

Infektionskrankheiten werden häufig über Partikel übertragen, die von infizierten Personen ausgeatmet werden. Die Größe solcher Aerosolpartikel variiert jedoch stark, je nachdem, aus welchem Bereich der Atemwege sie stammen. Aus der Lunge stammen meist kleine Partikel mit einer Größe von weniger als 5 µm (auch als PM5 bekannt), während größere Partikel in den oberen Atemwegen entstehen. Wie die Messungen zeigten, atmen Kinder weit weniger kleinere Partikel aus als Erwachsene. "Wir haben festgestellt, dass die Konzentration kleiner Partikel unter 5 µm mit dem Alter zunimmt und bei Kindern besonders niedrig ist. Daher tragen Erwachsenen mit höherer Wahrscheinlichkeit zum Infektionsgeschehen bei, wenn die Infektion in den unteren Atemwegen lokalisiert ist", sagt Mohsen Bagheri, Erstautor der Studie und Forschungsgruppenleiter am MPI-DS. Die Konzentration größerer Partikel, die im Rachenbereich entstehen, unterscheidet sich laut der Studie hingegen nicht zwischen den verschiedenen Altersgruppen. Darüber hinaus fand sie Studie auch keinen Zusammenhang von der Partikelkonzentration mit dem Geschlecht, dem Gewicht, der Fitness oder den Rauchgewohnheiten der Person.

Stimmliche Aktivitäten erhöhen die Konzentration kleiner Partikel

In der umfassenden Studie erhoben die Forschenden die Daten von 132 gesunden Freiwilligen. Die Studie erfasste auch Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 18 Jahren, zu denen bislang nur sehr wenige Daten verfügbar waren. Die Wissenschaftler*innen verwendeten verschiedene Instrumente, um in einem Reinraum das gesamte Spektrum der ausgeatmeten Partikelgrößen von 0,1 µm bis zu 250 µm Durchmesser zu messen. Die Teilnehmenden absolvierten dabei für insgesamt 20 Minuten lang verschiedene stimmliche Aktivitäten wie Singen, Sprechen oder Schreien. "Vokalisation und Alter erwiesen sich als unabhängige Risikofaktoren für die Partikelproduktion", berichtet Prof. Simone Scheithauer von der Abteilung Infektionsschutz und Infektionskrankheiten der UMG.

Das Volumen der ausgeatmeten Partikel bestimmt das potenzielle Infektionsrisiko

Obwohl menschliche Tropfen und Aerosole meist kleine Partikel enthalten, machen größere Partikel den größten Teil des Gesamtvolumens aus, das Krankheitserreger enthalten kann. "Wenn sich der Erreger hauptsächlich in den oberen Atemwegen aufhält, sind die großen Partikel daher mit Abstand der Hauptüberträger der Krankheit", erklärt Eberhard Bodenschatz, Direktor am MPI-DS. "Es ist somit wichtig, die Lokalisation der Infektion im Atemtrakt zu berücksichtigen, um geeignete Schutzmaßnahmen treffen zu können", so Bodenschatz weiter. "Zum Beispiel scheint die aktuelle Omikron-Variante des Coronavirus eher in den oberen Atemwegen lokalisiert zu sein, weshalb auch bereits einfache filternde Gesichtsmasken einen guten Schutz bieten."

Schutzmaßnahmen hängen von der Lokalisierung des Erregers ab

Im Gegensatz dazu werden Infektionskrankheiten, die sich hauptsächlich in der Lunge ansiedeln, hauptsächlich über kleine Partikel übertragen. Da deren Produktion mit dem Alter zunimmt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder solche Krankheiten übertragen, geringer als bei Erwachsenen, heißt es in der Studie. Um die Übertragung von Lungenkrankheiten über die Luft zu verhindern, ist das Tragen von gutsitzenden und hochwirksamen Gesichtsmasken daher eine wirksame Maßnahme, um die Übertragung von Krankheiten insbesondere bei Erwachsenen zu vermeiden.

Originalveröffentlichung: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0021850222001380

Kontakt:
Dr. Manuel Maidorn

Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Faßberg 17, 37077 Göttingen
presse(at)ds.mpg.de

"Plasma for Life": Achtes Partnerschaftstreffen

Video

18.11.2022, HAWK: "Zum achten Partnerschaftstreffen trafen sich am Gesundheitscampus Göttingen rund 100 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Während des achten Meetings der Partnerschaft „Plasma for Life“ sind erstmals Fachvorträge in sechs themenspezifischen Workshops („Breakout“-Sessions) angeboten worden. Zudem nutzten einige Partnerfirmen die Möglichkeit, ihre Produkte begleitend in der Sheddachhalle auszustellen."

COVID-19-Pandemie: Netzwerk Universitätsmedizin geht in die zweite Runde

Universitätsmedizin Göttingen weiter intensiv beteiligt

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) beteiligt sich an 15 Verbundprojekten im Bereich der Corona-Forschung und perspektivisch weiterer Krankheitserreger und Gesundheitskrisen, insbesondere durch die Etablierung bundesweit nutzbarer Infrastrukturen.

Epidemiologisches Bulletin 42/2022

Stellungnahme der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) zu Anforderungen des § 28b des Gesetzes zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor COVID-19

Wir möchten auf das neue Epidemiologische Bulletin 42/2022 des Robert-Koch Instituts (RKI) aufmerksam machen, in dem die KRINKO zu den Themen Maskengebrauch und Testung von Beschäftigten Stellung nimmt. Gemäß einer Risikobewertung spricht sich die KRINKO für die Auswahl des Maskentyps anhand lokaler Hygienepläne aus. Analog dazu sollen die Teststrategien in lokalen Testkonzepten festgelegt werden. Hierzu schlägt die KRINKO vor, als gesetzlich mandierte und durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) berufene Kommission in die Gesetzgebung u.ä. einbezogen zu werden.  (mehr hierzu)


Interesse am RKI-Newsletter zum Epidemiologischen Bulletin?

Vorbereitet für künftige Pandemien

 Der Artikel "Vorbereitet für künfitge Pandemien,UMG koordiniert Verbundprojekt "Perpared" und sucht nach Strategien gegen neue Krankheitserreger" ist erschienen am 23.September 2022 im Göttinger Tageblatt

Detaillierte Informationen über das Projekt finden Sie auf den NUM Projektseiten des Institutes und unter http://num-prepared.de/.

Übrigens, das IK&I ist in zahlreichen NUM (Netzwerk Universitätsmedizin) Projekten federführend. Erfahren Sie aktuelle Informationen und Hintergründe auch über andere ambitionierte NUM Module wie B-FAST, MolTrax, GenSurV, ... auf der Projektseite des IK&I, der UMG  oder des Forschungsnetzwerkes

Reflections on Pandemic Visualization

Gerne möchten wir über das Seminar "Reflections on Pandemic Visualization" (24091) informieren, das auf Schloss Dagstuhl im Leibniz-Zentrum für Informatik vom 25. Februar – 01. März 2024 stattfinden wird.

Die Organisatoren sind Daniel Archambault (Swansea University, GB), Fintan McGee (Luxembourg Inst. of Science & Technology, LU), Simone Scheithauer (Universitätsmedinzin Göttingen, DE) und Tatiana von Landesberger (Universität Köln, DE)

Nährere Informationen finden Sie auf der Seite von Schloss Dagstuhl und im zugehörigen Übersichts-Flyer.

Experimental measurement of respiratory particles dispersed by wind instruments and analysis of the associated risk of infection transmission

The article "Experimental measurement of respiratory particles dispersed by wind instruments and analysis of the associated risk of infection transmission" was published in Journal of Aerosol Science. https://doi.org/10.1016/j.jaerosci.2022.106070

Authors: Oliver Schlenczek, Birte Thiede, Laura Turco, Katja Stieger, Jana M.Kosub, Rudolf Müller, Simone Scheithauer, Eberhard Bodenschatz, Gholamhossein Bagheriof

For further information please visit the News pages of the Max Planck Institute for Dynamics and Self-Organization

EdUMG

Educational Undergraduate Module of Game-Learning

Neue Infos auf der Projektseite

Es wird bei diesem Projekt angestrebt, ein Teilmodul für Humanmedizinstudierende einzuführen, welches den Studierenden Kenntnisse aus den Gebieten Krankenhaushygiene und Infektiologie vermitteln und dabei gleichzeitig ihre soft skills in digitalen Lehrformaten trainieren soll. Das Gesamtziel ist die Wahrnehmung von Studierenden der Humanmedizin der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) für die Wichtigkeit der (Krankenhaus)-Hygiene zu erhöhen und die Teamarbeit zu fördern. Ein Teilziel ist die Identifikation von Themenbereichen in der Krankenhaushygiene mit einem relativ niedrigen Kenntnisstand innerhalb von Studierendenkohorten. Das Teilmodul wird somit dabei helfen, den theoretischen Unterricht zu verbessern und dabei gezielt auf schwierige Themenbereiche zu fokussieren. (weiterlesen)


Gefördert durch das Land Niedersachsen (MWK), Förderprogramm „Innovation plus“, 2020/2021, 12 Monate

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